Die Ergebnisse einer unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Frankfurt/Main und des Universitätsklinikums Heidelberg belegen die im Vergleich zum KV-System bessere Versorgung von Patienten, die am AOK-Hausarztvertrag in Baden-Württemberg teilnehmen. Die Studie wurde am heutigen Freitag (15.06.2012) im Rahmen des Hauptstadtkongresses in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Wissenschaftler bestätigen nicht nur die höhere Versorgungsqualität für den Patienten, sondern auch die höhere Zufriedenheit der am Hausarztvertag teilnehmenden Mediziner. Baden-Württemberg ist damit bundesweites Vorbild im Hinblick auf eine zukunftssichere hausärztliche Versorgung.
Die Hausarztverträge bieten Allgemeinmedizinern und ihren Praxisteams die notwendigen Arbeitsbedingungen, um eine immer älter und gesundheitlich bedürftiger werdende Gesellschaft verantwortungsvoll zu versorgen. Die Vertragspartner AOK, Deutscher Hausärzteverband und MEDI-Verbund fordern deshalb von der Politik, endlich bessere Rahmenbedingungen für solche Direktverträge nach dem Baden-Württemberg-Muster zu schaffen.

Gesundheitsminister Daniel Bahr setzt bei der hausärztlichen Versorgung in Deutschland auf mehr Vielfalt und Regionalität: Die Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg sind Vorreiter für neue, patientenorientierte Versorgungsstrukturen, sagte der Minister am Mittwoch (01.02.2012) anlässlich eines Besuches einer Hausarztpraxis in Stuttgart. Der Hausarztvertrag, den die AOK mit dem Hausärzteverband und MEDI im Lande vor mehr als drei Jahren geschlossen hat, rückt den Hausarzt als Lotsen in den Mittelpunkt der ärztlichen Versorgung. Mittlerweile nehmen über einer Million Versicherte der AOK und mehr als 3.500 Hausärzte daran teil.

